Was ist eine AAC-Datei?
AAC — Nachfolger von MP3
Worum handelt es sich?
AAC wurde entwickelt, um besser zu sein als MP3, und das gelingt: Bei 128 kbit/s klingt es spürbar sauberer, mit klareren Höhen und weniger Artefakten.
Es ist das Audioformat des iPhone, von Apple Music, YouTube und des digitalen Fernsehens – und arbeitet dabei so unauffällig, dass die meisten Nutzer es gar nicht bemerken.
Geschichte & Herkunft
AAC wurde 1997 von der MPEG genormt, mit Beteiligung derselben Teams, die schon am MP3 gearbeitet hatten, und unter Berücksichtigung von dessen Schwächen.
Seinen Durchbruch verdankt das Format Apple, das es 2003 zum Standardformat des iTunes Store machte und damit seinen Nachfolger einem breiten Publikum aufzwang.
Warum es nützlich ist
Bessere Klangqualität als MP3 bei gleicher Bitrate, Unterstützung für Mehrkanalton und hervorragende Kompatibilität mit modernen Geräten.
Besonders leistungsfähig bei niedrigen Bitraten, wo MP3 deutlich schwächelt.
Grenzen & Nachteile
Das Format ist patentrechtlich geschützt, was seine Verbreitung in der Open-Source-Welt gebremst hat.
Auf älteren Geräten – einem betagten Autoradio, einer zwanzig Jahre alten Stereoanlage – ist MP3 nach wie vor die sicherere Wahl.
Praktische Tipps
AAC ist die richtige Wahl für eine moderne Musiksammlung, die auf dem Smartphone gehört wird.
Müssen Sie ein altes Gerät bedienen, das damit nicht zurechtkommt, konvertieren Sie in MP3 – der Preis für universelle Kompatibilität.
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