Was ist eine GZ-Datei?
GZ — gzip
Worum handelt es sich?
Gzip komprimiert genau eine einzelne Datei. Mehrere Dateien zu einem Paket zusammenzufassen kann es nicht – deshalb wird es fast immer mit TAR kombiniert, das die Dateien erst bündelt, bevor gzip das Ganze komprimiert.
Seine Stärke ist die Geschwindigkeit. Es komprimiert und entpackt sehr schnell, was es zum natürlichen Begleiter von Webservern macht: Fast alle Seiten, die Sie im Internet aufrufen, kommen komprimiert bei Ihnen an, ohne dass Sie es bemerken.
Geschichte & Herkunft
Gzip entstand 1992 im Rahmen des GNU-Projekts, als direkte Reaktion auf ein Patent, das auf dem damaligen Standard-Komprimierungswerkzeug von Unix lastete.
Die Antwort fiel ähnlich aus wie bei PNG gegenüber GIF: eine freie, technisch überlegene Alternative entwickeln und sie der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Warum es nützlich ist
Schnell, schlank und in der Unix-Welt sowie im Web weit verbreitet.
Die Kompression ist solide, und das Entpacken erfolgt nahezu verzögerungsfrei.
Grenzen & Nachteile
Es verarbeitet immer nur eine Datei – ohne TAR lässt sich kein ganzer Ordner archivieren.
Seine Kompressionsrate wird heute von xz und neueren Algorithmen übertroffen.
Praktische Tipps
Wenn Sie eine .gz- oder .tar.gz-Datei an jemanden mit Windows senden, wandeln Sie sie in ZIP um – so lässt sie sich mit einem Doppelklick öffnen.
Wo Geschwindigkeit wichtiger ist als die Kompressionsrate, bleibt gzip unschlagbar – ein Server, der Daten im laufenden Betrieb komprimiert, hat keine Zeit für aufwendigere Verfahren.
Wandeln Sie Ihre GZ-Datei in Sekunden um — auf unseren sicheren Servern in Frankreich.
GZ umwandeln