Was ist eine MOV-Datei?

MOV — QuickTime Apple

Worum handelt es sich?

MOV ist das Videoformat von Apple – das Format, in dem iPhones aufnehmen und das die Schnittprogramme des Unternehmens verwenden. Es handelt sich um einen flexiblen Container, der mehrere Video-, Audio-, Untertitel- und Timecode-Spuren aufnehmen kann.

MOV ist quasi der Vorläufer von MP4: Als die MPEG nach einer Vorlage für ihren genormten Container suchte, übernahm sie die Struktur von QuickTime. Beide Formate ähneln sich daher so stark, dass eine Umwandlung von einem ins andere oft ohne erneute Bildkomprimierung möglich ist.

Geschichte & Herkunft

Apple brachte QuickTime 1991 auf den Markt – lange bevor Video am Computer selbstverständlich war – und mit ihm das Format MOV.

Es blieb der Standard der Produktionswelt: Der Codec ProRes, der im professionellen Schnitt weit verbreitet ist, wird in einem MOV-Container gespeichert.

Warum es nützlich ist

Makellose Qualität und bemerkenswerte Flexibilität beim Schnitt, mit mehreren Spuren und präzisem Timecode.

Im Apple-Ökosystem funktioniert alles ohne jede Einstellung.

Grenzen & Nachteile

Außerhalb dieses Ökosystems ist die Wiedergabe launischer, besonders bei professionellen Codecs, die Windows nicht kennt.

Dateien aus dem Schnitt sind oft sehr groß, da sie kaum oder gar nicht komprimiert sind – MOV ist ein Arbeitsformat.

Praktische Tipps

Um ein mit dem iPhone gedrehtes Video zu teilen oder zu veröffentlichen, wandeln Sie es in MP4 um: Die Umwandlung geht schnell, ohne merklichen Qualitätsverlust, und die Datei wird auf allen Geräten abspielbar.

Behalten Sie das MOV-Original, wenn Sie das Video noch schneiden möchten: So bleibt Ihnen die bestmögliche Ausgangsqualität erhalten.

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