Was ist eine MTS-Datei?
MTS — AVCHD-Camcorder
Worum handelt es sich?
MTS ist das Format digitaler Camcorder: Sie finden es auf der Speicherkarte jedes Sony-, Panasonic- oder Canon-Geräts der AVCHD-Reihe.
Es überträgt weit mehr als nur das Videobild: Zeitcode, Datum und Aufnahmeeinstellungen sind mit eingebettet, und die Dateien liegen in einer streng vorgegebenen Ordnerstruktur, die beim Kopieren keinesfalls zerstört werden darf.
Geschichte & Herkunft
Sony und Panasonic schufen 2006 den AVCHD-Standard als Nachfolger der DV-Kassette und setzten dabei auf H.264 sowie Speicherkarten.
Das Format nutzt den MPEG-Transportstrom, denselben, den auch das digitale Fernsehen verwendet – gewählt wegen seiner Robustheit.
Warum es nützlich ist
Ausgezeichnete Bildqualität in High Definition, mit den Aufnahmedaten direkt an jede Einstellung angehängt.
Professionelle Schnittprogramme unterstützen es einwandfrei.
Grenzen & Nachteile
Für die meisten handelsüblichen Player unlesbar, und von Video-Plattformen nicht akzeptiert.
Die Ordnerstruktur ist empfindlich: Werden die Dateien aus ihrem Verzeichnisbaum herausgelöst, können manche Programme sie nicht mehr richtig zusammensetzen.
Praktische Tipps
Wandeln Sie Ihre MTS-Dateien direkt nach der Aufnahme in MP4 um: So erhalten Sie überall abspielbare Dateien ohne sichtbaren Qualitätsverlust.
Kopieren Sie vor jeder Bearbeitung stets die gesamte Speicherkarte samt Ordnerstruktur – nur so gehen keine Daten verloren.
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